Berufsschüler des Goldenberg Berufskollegs kehren aus England zurück

 

Erfolgreicher 4. Austausch zwischen den Shell-Raffinerien Rheinland und England

Müde, aber begeistert, kehrten acht Auszubildende der Shell Rheinland-Raffinerie zusammen mit ihren Lehrern und Ausbildern Ende August von ihrem dreiwöchigen Aufenthalt im nordenglischen Stanlow zurück. Die sechs Männer und zwei Frauen absolvieren ihre Lehre in den Berufsrichtungen Chemikant, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Industriemechaniker; für den schulischen Teil ihrer Ausbildung ist das Goldenberg Berufskolleg verantwortlich. Unterstützt wird der mittlerweile im vierten Jahr bestehende Austausch von Training Bridge, einem bilateralem Austauschprogramm. Training Bridge wird vom British Council und in Deutschland von Inwent organisiert und fördert die Entwicklung von Ausbildungspartnerschaften zwischen deutschen und britischen Einrichtungen der beruflichen Bildung.

Junge Briten und Deutsche, die eine Erstausbildung im dualen System absolvieren, sollen die Möglichkeit erhalten, Erfahrungen in der Arbeitswelt des Gastlandes zu sammeln. Durch diese Erfahrungen erweitern sie ihre Kompetenzen und bauen Vorurteile ab.

Die erste Woche des Austausches verbrachten die Berufsschüler im Ausbildungszentrum „Technical Training Enterprises“. In Trainingssituationen, die zum Berufsschulalltag junger Briten gehören wie dem Bedienen eines Kristallisators oder dem Steuern eines Verdampfers, wendeten sie ihre Englischkenntnisse in der Praxis an.

Auf große Begeisterung stieß in der zweiten Woche die Arbeit im Anlagen-Simulator der Shell-Raffinerie Stanlow, im dem die Schüler den Ernstfall proben konnten. Mittels eingespielter Videofilme erlebten sie anschaulich, welche Folgen Fehler bei der Steuerung auslösen können.

Der Austausch endete in der letzten Woche mit einer Abschlusspräsentation der Wesselinger Schüler – komplett auf Englisch. Hierin dankten sie den Ausbildern und englischen Partner-Azubis, die sie bei den einzelnen Stationen betreut hatten. Aber die Präsentation zeigte auch deutlich, dass es neben der inhaltlichen Seite sehr viel Spaß in den drei Wochen gegeben hatte: So fanden ein Ausflug nach Liverpool in die Stadt der Beatles, Grillabende und mehrere freundschaftliche Fußballspiele mit englischen Azubis statt – bei denen beide Teams Siege für sich verbuchen konnten.

Dass das seit vier Jahren bestehende Austausch-Programm sein Ziel erreicht hat und nachhaltig für die Verständigung zwischen Engländern und Deutschen gesorgt hat, zeigte sich bei einer abendlichen Bootsfahrt auf dem River Dee: Hieran nahmen auch Azubis der früheren Austausche teil, um sich für die Gastfreundschaft zu bedanken, die sie im Rheinland erlebt hatten. Im November werden acht Stanlower Azubis zum Gegenbesuch in der Shell Rheinland Raffinerie eintreffen.

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