Bună ziua Transilvania!

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Maschinenbautechnische Assistenten absolvieren Praktikum in Rumänien

Hürth/Braşov. Die Oberstufe der Maschinenbautechnischen Assistenten (TF O) nahm ein knappes halbes Jahr – bevor sie zu den Fachabiturprüfungen antreten – eine Auszeit vom Schulalltag. Von Mitte Oktober an verbrachten die Schüler drei Wochen in Rumänien. Hier berichten sie über ihre Eindrücke:

Praktische Erfahrungen

Beim Besuch bei der Universität Transilvania in Braşov haben wir den Umgang mit Schweißgeräten gelernt und anschließend damit gearbeitet.

Unser Arbeitspraktikum haben wir in der Firma Avantek unter der Leitung von Herrn Octavia absolviert. Hier werden Werkzeuge für Spritzguss gebaut und auch Serien im Spritzguss angefertigt. Avantek beherbergt alles in einem Komplex. Das heißt: Labor, Konstruktion, Fertigung und Serienfertigung waren in einem Gebäude. Die Firma hat unterschiedliche Arbeitsbereiche wie z. B. Draht– und Senkerodieren, Spritzguss, CNC-Messen, Zeichnungen erstellen via Catia, CNC-Fräsen, Montage und Konstruktion.

Die CNC-Maschinen operierten mit der Software Heidenhain. Zudem haben unsere Ausbilder, Vasili, Thomas und Virgil, uns die Arbeitsvorgänge in den jeweiligen Bereichen erklärt, unter anderem auch das Stanzen von Autoteilen.

Die Firma Avantek stellt Kunststoffteile her und arbeitet auf dem Firmengelände mit einer weiteren Firma, namens Novapax, zusammen.  (Emin und Jonas)

In den drei Wochen Aufenthalt in Braşov haben wir einige Sehenswürdigkeiten, die Berufsschule für Maschinenbau und die Universität besichtigt. Außerdem verschiedene Firmen wie die deutschen Firmen Stabilus und Avantek. Stabilus baut, entwickelt und testet Dämpfer, Gasfedern und Gasdruckfedern für Autos und Bürostühle her. Dämpfer im Auto sind beispielsweise im Kofferraum oder in den Seitentüren verbaut. Insgesamt hat Stabilus neun Standorte und einer davon ist in Rumänien. Avantek stellt Werkzeugmaschinen für einige Autohersteller her, dort haben wir dann unser Praktikum absolviert.

Wir wurden jeweils in 2er-Gruppen aufgeteilt und haben jeden Tag eine andere Station kennen gelernt. Wir konnten auswählen zwischen Arbeitsvorbereitung, Konstruktionstechnik, CNC-Messen, CNC-Fräsen, Draht- und Senkerodieren, Spritzguss und Montage. Es war sehr interessant, den Ablauf der Firma zu beobachten. Im Bereich Konstruktion konnten wir zugucken, wie die Mitarbeiter Teile am Computer herstellen. Nach der Konstruktion am Computer wurden diese Teile beim CNC-Fräsen und beim Draht- und Senkerodieren produziert.

Im Bereich Konstruktionstechnik haben wir mit dem Zeichenprogramm Catia V5 gearbeitet und haben eine sehr gute Einführung auf Englisch in das Programm bekommen. Anschließend durften wir unser eigenes Werkstück zeichnen. Sehr interessant war das CNC-Messen, dort haben wir gelernt, wie eine Maschine durch das Abfahren und Abtasten verschiedener Punkte einen 3-D-Körper im Computer erstellen kann. Die Firma benutzt das Programm, um vorhandene Werkstücke abzutasten, um damit festzustellen, ob es in der Produktion zu Fehlern gekommen ist.  (Iraklis, Moritz , Philip, Milton und Manuel)

Land und Leute

Untergebracht waren wir in der Stadt Braşov. Braşov hat eine Fläche von 267,2 km² und 253.200 Einwohner. Wir waren für drei Wochen im Hotel Apollonia. Braşov hat eine schöne Einkaufsstraße mit vielen Geschäften und Pubs und einem großen Marktplatz. Außerdem besichtigten wir das Dracula Schloss (Schloss Bran) und das Schloss Peles, beide Schlösser waren sehr interessant und wir bekamen einen Eindruck von der Geschichte Rumäniens.

Wir besuchten außerdem die Berufsschule „Colegiul Tehnic Transilvania“ und die Universität „Transilvania University of Braşov“. Hier lernten wir Schülerinnen und Schüler kennen, mit denen wir uns in der Freizeit trafen.

Am Ende unseres Austauschs besuchten wir den Bürgermeister von Braşov, wo wir sogar vom Rumänischen Fernsehen interviewt wurden. Dies alles wurde von unserer rumänischen Austausch-Koordinatorin Marianna organisiert.  (Alex und Eric)

 

 

 

 

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