Fast wie im Action-Film

Jump and Run 3

Parkour in Schul-Aula

Hürth. Das war ein Sportunterricht der etwas anderen Art, der in diesem Schuljahr erstmalig am Goldenberg Europakolleg in Hürth stattfand. Das vigozone-Team der AOK Rheinland/Hamburg hatte dafür die Schul-Aula komplett umgekrempelt und eine sogenannte Parkour-Landschaft aufgebaut. Das heißt, es galt Hindernisse mit Höhenunterschieden zu überwinden. So wie man es aus vielen Action-Filmen kennt. Einen Film dazu gibt es hier
Rund 60 Jugendliche probierten sich – fast alle zum ersten Mal – an den speziell für Parkour konstruierten Geräten aus. Dies erfolgte in vier Teams mit je einem Coach, darunter Marcus Gustafsson aus Schweden, der bei den Freerunning-Weltmeisterschaften in Santorini den zweiten Platz belegte. Weitere Trainer waren Paul Wehrwein, einer der „Urväter“ der deutschen Parkour‐Szene und Markus Luksch, Athlet beim Parkour-Team „Parkour One“ und Autor des Buches „Tracers Blackbook“.
Am Ende des Trainings wurde als Sahnehäubchen eine Challenge im Team absolviert: So schnell wie möglich den Parkour durchqueren. Das Gewinnerteam mit der besten Zeit freute sich über exklusive Eintrittskarten für das School Dance Battle 2013, das im April in Düsseldorf stattfindet.
Diese besondere Form des Sportunterrichtes kam bei den Goldenberger Schülerinnen und Schülern gut an. So wie bei Dana Dillschneider (18): „Das war eine tolle Gelegenheit, sich auszupowern.“ Dass man keine Angst vor unbekannten Sportarten haben muss, stellte Luise Engels (17) fest: „Man konnte sehr gut seine Grenzen austesten und hat sich trotzdem sicher gefühlt. Das Coaching und die Stimmung waren super.“
Auch die Sportlehrer der Schule sind mit dem Verlauf des Workshops hochzufrieden. Siegfried Pranke, einer der Organisatoren des Tages, zieht ein positives Fazit: „Die Schüler haben zwar nicht jeden Tag so einen tollen Parkour zur Verfügung, dennoch ist der Impuls, sich zu bewegen, angekommen. Gerade für Aktivitäten in der Pause haben die Schüler tolle Anregungen bekommen. Von einer solchen bewegten Pause profitieren insbesondere wir Lehrer, da die Schüler anschließend im Unterricht aufnahmefähiger sind.“
Auch Sportkollege Henno Reisinger fand den Tag gelungen: „Man konnte wunderbar beobachten, wie unterschiedliche Lösungen für die Hindernisse gefunden wurden. Jeder löste die Herausforderungen etwas anders, sei es mit Hilfe von Kraft, Beweglichkeit, Koordination oder Kreativität.“
Einen Film vom Workshop und weitere Bilder finden Sie auf

http://www.vigozone.de/events/vigozone-jump-huerth. (MÜN)

 

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