Gestaltungstechnische Assistenten starten zweizügig ins neue Schuljahr

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Thema des Einführungsprojekts: Gestaltung einer Schuluniform

Mit einer Projektwoche begrüßten die „alten Hasen“ die neuen Gestaltungstechnischen Assistenten, die in diesem Schuljahr erstmalig mit zwei Unterstufenklassen an den Start gehen. Damit die Neuankömmlinge den Übergang in die gymnasiale Oberstufe reibungslos bewältigen konnten, erwartete sie ein stufenüberschreitendes Projekt unter dem Motto „Gemeinsam zum Ziel“. Die Schüler der Mittel- und Oberstufe nahmen die Neuankömmlinge unter ihre Fittiche und erleichterten ihnen die ersten Tage in ihrem neuen Wirkungsbereich.

Ziel des Projektes war es, eine Schuluniform für das Goldenberg Europakolleg zu entwerfen – aus Papier. Hierbei lernten die Neuen auf spielerische Weise Arbeitsmethoden kennen, die für ihre dreijährige Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten unentbehrlich sind: Kreativtechniken, Scribblen, Formfindungsmethoden und Modelle anfertigen. Doch dass die Arbeit im Team effektiv ist und obendrein Spaß machen kann, war sicherlich die wichtigste Erkenntnis in den bunt gemischten Gruppen.

In den Arbeitsgruppen herrschte ein emsiges Treiben: Einen Vormittag lang klebten, falzten und tackerten die angehenden Gestalter im Hinblick auf den Abschluss und Höhepunkt der Projekttage – eine Modenschau in der Sporthalle. Die gelungenen Ergebnisse zeigen, dass sich die Modedesigner in spe ernsthaft mit der kontrovers diskutierten Problematik einer Schuluniform beschäftigt hatten, aber auch mit Humor und Witz an die Entwürfe gegangen waren.

Die neuen Unterstufenschüler und -schülerinnen können auch weiterhin auf die Unterstützung ihrer Mitschüler zählen, denn ab diesem Schuljahr gibt es mit „T-Time“ ein neuartiges Fördersystem am Goldenberg Europakolleg. Innerhalb dieser Förderung unterstützen ältere Schüler als Tutoren die Neulinge bei der Bewältigung des anspruchsvollen Lernstoffes in der gymnasialen Oberstufe. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsinhalten. Das Konzept bietet Vorteile für alle. Für die geförderten Jugendlichen es oft leichter, ihre Fragen fast gleichaltrigen Mitschülern zu stellen als dem eigenen Lehrer. Die Tutoren festigen durch das Erklären ihr eigenes Wissen und trainieren ihre sozialen Kompetenzen.

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