Goldenberg Europakolleg

Jump and Reach

Zwei Schüler messen sich im sportlichen Wettkampf HP

Neue Sportgeräte ermöglichen aktive Pausen

Hürth. Da staunten die Goldenberger Schüler nicht schlecht: Bei der Einweihung der neuen Sportgeräte Anfang Juli sprangen nicht nur ihre Mitschüler aus der Jungarbeiter-Klasse um die Wette. Auch der stellvertretende Schulleiter Karl-Wilhelm Friedrich ließ es sich nicht nehmen, das neue Pausengerät auszuprobieren – vor den verwunderten Blicken der anwesenden Sportlehrer. Ganz so hoch wie Nicole (18), Arber (18), Steven (19) und Sanaa (20) sprang er zwar nicht, aber auch er ist entschlossen, mehr Bewegung in sein Leben zu bringen: „Ich bin gerade Großvater geworden, da muss ich mich fit halten, um demnächst mit meinem Enkelkind mithalten zu können.“

Die beiden Sportlehrer Siggi Pranke und Henno Reisinger freuen sich, dass die beiden Wandinstallationen so gut bei jung und alt ankommen. Die Idee zu den Sprungbrettern der etwas anderen Art hatten sie beim alljährlichen Sportfest des Goldenberg Europakollegs, als sie mit ihren Schülerinnen und Schülern Fitnesstests durchführten. Einer dieser Tests zur Sportmotorik heißt „Jump andReach“ – die Jugendlichen springen an einer vertikalen Fläche hoch und markieren mit der Hand den höchstmöglichen Punkt. Hiermit wird die sogenannte vertikale Explosions-Sprungkraft getestet. Gewertet wird der beste von drei Sprüngen. Doch Siggi Pranke stellte fest, dass die Schüler noch mehr Sprünge absolvieren wollten. Und vor allem wollten sie sich mit anderen im sportlichen Wettkampf messen. „Da kam uns die Idee, auf dem Pausenhof solche Sprungwände zu installieren, denn Jump and Reach dient nicht nur als Test, sondern trainiert gleichzeitig die Sprungkraft.“

Sehr praktisch: Mehrere Bildungsgänge des Goldenberg Europakollegs arbeiteten bei der Gestaltung und Herstellung der Sprungwände zusammen. Die Gestaltungstechnische Assistentin und angehende Fachabiturientin Jacqueline Kruck entwarf das Logo, das einen stilisierten Springer darstellt. Berufsschüler Adrian Fürst aus der Mittelstufe der Schilder- und Lichtreklamehersteller beschriftete zusammen mit seiner Lehrerin Lydia Trost die Wand.

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