Goldenberg Europakolleg

Kurz vor Jubiläum

Bundesweiter Arbeitskreis Werbetechnik tagt in frisch renovierter Werkstatt am Goldenberg Europakolleg

Hürth. Vor fast 20 Jahren schlossen sich Fachlehrer aus ganz Deutschland zu einem Arbeitskreis „Schulen für Werbetechnik“ zusammen, der sich 2 × im Jahr trifft, um sich über neue Entwicklungen bei Arbeitstechniken und Materialien ihres Fachbereiches zu informieren und an den Lernfelder zu arbeiten. Treffpunkt des 39. Treffens Mitte September war das Goldenberg Europakolleg in Hürth – dort werden Werbetechniker aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und sogar aus dem benachbarten Ausland ausgebildet. Rechtzeitig zum Beginn des Treffens waren die Renovierungsarbeiten in den Hürther Werkstätten abgeschlossen worden.

Thema des Fortbildungsprogramms: Spezialfolien und Schablonenfolien. Für die theoretische Unterweisung konnte René Bourgeois, Kundenbetreuer der Firma ASLAN, gewonnen werden. Das Unternehmen vertreibt eine umfangreiche Produktpalette an Selbstklebefolien für unterschiedliche Bereiche: graphische Anwendungen (Werbetechnik und Digitaldruck), Malen und Lackieren, Architektur und Raumgestaltung.

Die technische Entwicklung der letzten Jahre hat eine neue Generation von Spezialfolien hervorgebracht, die neuartige Einsatzmöglichkeiten bietet. So werden Folien nicht mehr nur zum Bekleben kleinflächiger Objekte verwendet – inzwischen werden Autos und sogar ganze Häuserfassaden in Folie gepackt. Ein Grund für die Werbetechniklehrer, sich die neuen Folien einmal genauer anzuschauen. Nach der Materialkunde durch René Bourgeois folgte der Workshop „Schablonenfolien in der Anwendung“.

Außerdem auf dem Programm stand die Weiterentwicklung der Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf der Werbetechniker, Austausch über die Arbeit im Lernfeld 12 sowie ein neues Konzept für den Bundesleistungswettbewerb. Und nicht zuletzt – die Arbeit an Logo und Homepage des Arbeitskreises, denn im kommenden Jahr steht beim 40. Treffen sein 20-jähriges Jubiläum in Leipzig an.

Vorbereitet hatten das Treffen Lydia Trost, Marina Kittler und Markus Beusch in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen vom Fritz-Henßler-BK in Dortmund und der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt.

Einen großen Anteil an der gelungenen Veranstaltung hatte Lydia Trost mit ihrem Workshop zu Applikationsverfahren mit Schablonenfolien. Die Arbeitskreismitglieder beschrifteten dort Aluminium-Verbundplatten in Lacktechnik, Putz mit Fassadenfarbe, Glas durch Mattvergoldung und Acryl mittels Sandstrahlen.

 

 

 

 

 

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