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La Palma

Santa Cruz de La Palma am schwarzen Strand

Unseren Auslandsaufenthalt haben wir zu fünft – Marek (16), Julia (18), Tamara (19), Franziska (19) und Martha (20) – auf der kleinen Vulkaninsel La Palma verbracht. La Palma ist eine von sieben Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean und wird auch La Isla Bonita – ‘Die schöne Insel‘ oder La Isla verde – ‘die grüne Insel‘– genannt. La Palma ist recht klein und sehr naturbelassen, was aber sehr schön ist. Großstadt- oder Autobahnlärm hört man dort nie. Die Inselbewohner waren alle überaus freundlich und haben uns willkommen geheißen. Die durch die Vulkane entstandene Berglandschaft bietet eine große Pflanzenvielfallt und zeigt viel Natur. Um diese Landschaft zu schützen, wird meist nur am Rande der Insel großflächig gebaut. Während unseres Aufenthaltes haben wir unter anderem einen Ausflug in die Biosphäre der Insel gemacht, wo wir eben diese Natur und ihre Geschichte näher kennen lernen konnten. Unser Praktikumsbetrieb war für diese drei Wochen die Escuela de Arte, eine kleine Kunstschule, die von D. Juan Carlos Gómez Gómez geleitet wird.

Die Escuela de Arte wurde 1913 gegründet und ca. 400 Schüler und Schülerinnen können dort ihr Abitur oder eine Berufsausbildung absolvieren. Obwohl die Schule nicht sehr viele Schüler hat, bietet sie diesen dennoch vielfältige Möglichkeiten. So besitzt die Schule neben einer Turnhalle auch ein Fotostudio, eine Schmuck- und Tonwerkstatt, eine Weberei und mehrere Computerräume. Die vielen Möglichkeiten konnten wir neben unserem Projekt in mehreren Workshops natürlich ausprobieren.

Als einzige Gruppe haben wir während des Austausches ein Projekt statt eines Praktikums durchgeführt. In diesem Projekt haben wir zum Thema „Interkulturalität“ ein Wandbild gestaltet, das später an einer Wand in der Hauptstadt Santa Cruz aufgehängt wird. Solche Wandbilder gibt es auf der ganzen Insel von vielen verschiedenen Künstlern. In Santa Cruz haben wir uns zu Anfang mehrere mögliche Plätze angeschaut, wo ein solches Wandbild hängen könnte bzw. an welchem Platz das Bild am besten zur Geltung kommen würde. Weiterhin haben wir einen Ausflug in die Stadt Los Llanos gemacht, um uns mehrere dieser bereits bestehenden Wandbilder anzusehen. Dort ist in Blickrichtung eines Wandbildes immer ein Informationsstein in den Boden eingebettet, der Daten zur Entstehung sowie eine kleine Beschreibung zeigt.

Jeder von uns konnte also nun eine eigene Idee entwerfen und auf ein großes Plakat bringen. Im Anschluss haben wir uns gemeinsam für das Plakat von Marek (16) entschieden. In der letzten Woche haben wir das Bild noch auf eine große Holzplatte gezogen. Wie es später an der Wand aussieht, konnten wir leider nicht mehr sehen.

 

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