Goldenberg Europakolleg

Hinweise zum Betriebspraktikum Technischer Assistent

Allgemeine Hinweise

Am Goldenberg Berufskolleg in Hürth können Schülerinnen und Schüler, welche die Fachoberschulreife erworben haben, zu Technischen Assistentinnen/ Technischen Assistenten ausgebildet werden.

Hauptziele dieser vollzeitschulischen Ausbildung sind

Dabei bildet der Maschinenbau das Berufsfeld, auf das sich die Assistentenausbildung bezieht: Hier stehen vor allem die Konstruktionstechnik sowie industrielle Produktionsverfahren im Vordergrund.

Im Rahmen der schulischen Unterweisung haben die Auszubildenden bereits vielfältige technologische Grundlagen des Maschinenbaus bzw. der Fertigungstechnik kennen gelernt sowie die grundlegenden „Bankarbeiten“ des Berufsfeldes Metall eingeübt: Die Arbeitstechniken Anreißen und Prüfen sowie Sägen, Feilen, Bohren und Drehen sind bereits aufgrund der Werkstattausbildung geläufig, wenngleich sie auch noch nicht perfekt beherrscht werden.

Ausbildungs- und Praktikumsziele

Ziele der Assistentenausbildung sind der Erwerb

– einer breiten berufstheoretischen und studienbezogenen Basisqualifikation sowie

– fundierter berufspraktischer Fertigkeiten.

Dazu reicht erfahrungsgemäß der Lernort Schule nicht aus: Vielfach fehlt dort der „raue Wind des beruflichen Alltags“, und gerade auch diesen sollen die jungen Leute im Praktikum kennen lernen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Praktikums ist es, Kontakte zwischen Auszubildenden und Betrieben, die an zuverlässigen Mitarbeitern interessiert sind, anzubahnen.

Während der Praktika sind folgende Unternehmensbereiche für die Assistentenausbildung von besonderem Interesse:

Die soeben genannten Bereiche sind als Anregung zu verstehen; eine Verpflichtung zum praktischen Einsatz in allen Bereichen besteht selbstverständlich nicht! Entscheidend sind immer die Einsatzmöglichkeiten des jeweiligen Unternehmens. (Einzelheiten hat die Praktikantin/der Praktikant vor Beginn des Praktikums mit dem Berufskolleg abzustimmen!)

Praktika in den genannten Bereichen sollen vor allem dazu beitragen, Entscheidungen über künftige Studien- und Berufsschwerpunkte mit zu beeinflussen. Sie sollen die Lernenden darüber hinaus in die Lage versetzen, das „Oben“ und „Unten“ von Unternehmen zu begreifen.

Weiterhin dienen derartige Tätigkeiten dem Nachweis von Berufspraktika, die von den Praktikantenämtern der Hochschulen gefordert werden. Sie sind also bereits in dieser Ausbildungsphase studienrelevant. Das Praktikum sollte aus diesem Grunde betrieblicherseits stets als Hochschulpraktikum (und nicht als Regelschulpraktikum) verstanden werden.

Arbeitszeiten, Versicherungen

Während der Praktikantenzeit hat sich die Praktikantin/ der Praktikant an die betriebsüblichen Arbeitszeiten zu halten.

Der Versicherungsschutz während des betrieblichen Praktikums (bei Wege- und Arbeitsunfällen) wird – da es sich um eine Tätigkeit im Rahmen einer vollzeitschulischen Ausbildung handelt – von der Versicherung des Schulträgers, dem Gemeindeunfallversicherungsverband (GUV), übernommen. Ggf. darüber hinaus gehende rechtsrelevante Bestimmungen sind von dieser Regelung nicht tangiert, es gilt die aktuelle Rechtslage.

Praktikumsberichte

Um eine nachhaltige Reflexion des durchgeführten Praktikums sicher zu stellen, müssen von den Praktikantinnen und Praktikanten Berichte angefertigt werden.

Zwei Arten von Ausarbeitungen sind dabei vorzulegen:

1. Tätigkeitsnachweise

 

2. Praktikumsarbeit

 

Die Ausarbeitungen zu den Praktika sind wie folgt zu strukturieren:

1. Tätigkeitsnachweis

(a) Kurzbeschreibung des Betriebes, in dem das Praktikum durchgeführt wurde (Produktpalette, Betriebsgröße, Beschäftigtenzahl, eingesetzte Fertigungsmittel).

(b) In Wochenberichten sollen die Tätigkeiten jedes einzelnen Praktikumstages in knapper Form dargestellt werden (s. Formular).

2. Praktikumsarbeit

Als Praktikumsarbeit soll eine besonders interessante oder anspruchsvolle Tätigkeit, die während der Praktikantenzeit ausgeübt wurde, ausführlich beschrieben werden. Das (berufsbezogene) Thema kann frei gewählt werden, muss jedoch mit dem verantwortlichen Mitarbeiter bzw. der Geschäftsleitung abgesprochen werden.

Im Folgenden sind – beispielhaft – einige Aspekte genannt, die in der Praktikumsarbeit angesprochen und dargestellt werden könnten:

 

An die äußere Form der Praktikumsarbeit werden folgende Forderungen gestellt:

 

Bewertung von Praktikumsleistungen

Die Praktikumsleistungen werden im Rahmen der Gesamtausbildung gemäß folgender Kriterien bewertet:

Beratung

Am Goldenberg Berufskolleg stehen folgende Lehrkräfte für die Betreuung der Praktikanten bzw. die Beratung der Betriebe zur Verfügung:

Hr. Beuscher, Gerhard

Hr. Daniel, Stefan

Fr. Drechsler, Ruth

Hr. Lambertz, Willi

Hr. Schulz, Karl-Heinz

Zur Anmeldung

 

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