Schülerprojekttage 2018 – Erster Tag

Tag 1 – Willkommen zu den Schülerprojekttagen 2018

Erste Eindrücke aus Hürth. Wie heißt es so schön im Rheinland? Findet etwas zum zweiten Mal statt, ist es Tradition! Während einzelne Projektgruppen noch freie Räume suchen, sind andere Teams schon mittendrin in der Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler, die ein Projekt anleiten, erleben, wie es sich anfühlt, einmal auf der anderen Seite im Klassenraum zu stehen: Projektziele und erste Arbeitsschritte verständlich zu vermitteln und gleichzeitig ihre Mitschüler zu motivieren – gar nicht so einfach, wenn man das zum ersten Mal im Leben macht. Aber bei vielen Schülern merkt man deutlich, dass sie für ihr Thema brennen und gerne darüber berichten.

So wie Christopher und Christian, Unterstufenschüler der Gestaltungstechnischen Assistenten, welche die Projektgruppe „Stop-Motion-Film“ koordinieren. Mit dieser Ausschreibung hat Christopher sein Projekt seinen Mitschülern schmackhaft gemacht:

„Während des Stop-Motion-Film-Projekts lernt ihr das Arbeiten mit einer DSLR-Kamera und ihre vielfältigen Funktionen kennen. Ihr bekommt Kenntnisse wie ihr eine perfekte Bildkomposition kreiert und natürlich, wie ihr am Ende euren Film selbst schneidet.“

Am ersten Tag konzipiert das Stop-Motion-Team erstmal eine Storyline für seinen Film. Eigene Erfahrungen im Straßenverkehr sollen thematisiert werden. Die Schüler wollen visualisieren, welche Gefahren die Nutzung von Handys beim Autofahren bergen.

Als nächster Schritt muss ein Filmset angefertigt werden. Eine langwierige Arbeit, wenn man mit Filzstiften den Hintergrund ausmalen will. Eine Lehrerin aus dem Bildungsgang Werbetechnik gibt den entscheidenden Tipp: „Verwendet Spraytechniken, damit könnt ihr flächig arbeiten.“ Gesagt, getan – und der Himmel ist schön blau. Anders als in Hürth, wo zeitgleich dicke Schneeflocken wirbeln.

Großer Andrang herrscht beim Projekt „Stoffbeutel vs. Plastiktüte“. Hier nähen die Schülerinnen – und auch Schüler – aus bunten Stoffresten unterschiedlich große Beutel und Säckchen. Für verschiedene Verwendungszwecke – je nach Größe des Stoffrestes wird daraus ein Brotkorb, ein Kulturbeutel oder es reicht doch nur für eine Handyhülle. Oberstufenschülerin Charlotte, für die Nähen eine Passion ist, bringt ihren Mitschülern die Grundkenntnisse des Nähens mit der Nähmaschine bei.

Gerade Nähte bekommen sogar die Neulinge nach den ersten beiden Stunden hin. Fortgeschrittene versuchen sich dagegen schon an diffizilen Klettverschlüssen. Hendrik, Felix und Michael, alle drei Technische Assistenten, können ihren Bildungsgang nicht ganz vergessen und machen sich daran, den Antrieb einer defekten Nähmaschine wieder in Gang zu setzen. Mal etwas anderes als die Motoren von Landmaschinen. Wer solch einen farbenfrohen Beutel nach Hause trägt, wird ihn hoffentlich häufiger verwenden und damit weniger Plastiktüten verbrauchen – das erklärte Ziel des Workshops.

Zwischendurch eine gesunde Stärkung gefällig? Kein Problem mit dem mobilen Service der Projektgruppe „Smoothies und gesunde Ernährung“, die mit einem Bauchladen durch die Klassenräume geht, um ihre Ware für einen Unkostenbeitrag an den Mann zu bringen. Kombinationen wie Blaubeer-Traube oder Banane-Kiwi sehen zwar nicht unbedingt immer farblich ansprechend aus, aber Hauptsache: Es schmeckt! Und gesund ist es auch noch.

Am zweiten Tag wird das kulinarische Angebot noch durch das Projekt „superfood vs. fastfood“ ergänzt. Neben Info-Plakaten zur Energiebilanz und den Preisunterschieden der beiden Nahrungsangebote wird es auch Kostproben geben. Und selbst gemachtes fastfood wie Pizza ist doch noch einen Tick gesünder, wenn man weiß, welche Lebensmittel aus welcher Quelle man verarbeitet hat.

Dem Thema Europa hat sich eine Projektgruppe mit dem Titel „Ein Wahrzeichen für ein gemeinsames Europa“ verschrieben. Die Gruppe informiert sich über Grundlagen der Architektur und arbeitet architektonische Merkmale einzelner europäischer Länder heraus. Aus Recycling-Material fertigen sie dann Miniaturmodelle typischer Wahrzeichen an, die zum Schluss zu einem gemeinsamen Wahrzeichen für ein geeintes Europa verbunden werden.

 

 

 

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