Schülerberatung

Die Beratung von Schülern ist integraler Bestandteil der Arbeit jedes Lehrers. Für die Schüler ist in der Regel der Klassenlehrer der erste Ansprechpartner. In besonderen Situationen und unter besonderen Umständen können Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer ratsuchende Schüler unterstützen. Um Verlässlichkeit in der Beratung zu gewährleisten, findet Beratung zu festen Zeiten in einem eigenen Beratungsraum statt. Dafür werden die Beratungslehrer im Stundenplan gemeinsam geblockt.

Die Kontinuität der Schülerberatung wird durch ein z.Zt. vierköpfiges Beratungslehrerteam gewährleistet. Aufgrund unterschiedlicher Berufsschultage oder dringender Anliegen können zusätzlich zu den festen Beratungszeiten Termine individuell vereinbart werden. Je nach Bedarfslage variiert der Umfang der Beratung von einem einmaligen Gespräch bis hin zu einer mehrmonatigen Begleitung.

Anlässe von Beratung können sein:

  • Lebens- und Lernkrisen
  • Unterstützung bei sozialen Notlagen
  • Mobbing
  • Drogenprobleme
  • Wege zu gesunder Lebensführung
  • Schwangerschaft, Vaterschaft

Ergänzt wird das Angebot der Beratungslehrer durch das Team unserer Schulpfarrer Simone Drensler und Dietmar Zissoldt. Sie bieten den Schülern die Möglichkeit des seelsorgerischen Gesprächs und damit Unterstützung insbesondere in persönlichen Lebenskrisen und Notsituationen.

Die Laufbahnberatung stellt ebenfalls einen Beratungsanlass dar und findet in den Bildungsgängen statt. Diese Form der Beratung wird von der Bundesagentur für Arbeit ergänzt. Die Beratungsarbeit am Goldenberg Europakolleg orientiert sich an den folgenden Grundsätzen:

Freiwilligkeit, Unabhängigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe
Beratung darf nicht durch Dritte eingefordert werden. Ratsuchende entscheiden folglich selbst, ob und in welcher Form Beratung in Anspruch genommen wird. Ziel ist es, den Ratsuchenden durch aktive Einbeziehung in die Problemlösung in seiner Selbstverantwortlichkeit zu stärken.

Vertraulichkeit
Eine offene und konstruktive Gesprächsatmosphäre entsteht nur, wenn die Beteiligten einander vertrauen können. Deshalb besteht für die Beratungslehrer Schweigepflicht. Der Ratsuchende entscheidet selbst an wen Informationen weitergeben werden.

Grenzen von Beratung
Beratung in der Schule kann Ratsuchende unterstützen, eigene Wege zum überwinden von Problemen zu finden, grenzt sich allerdings deutlich von Therapie ab. Falls der Beratungsbedarf nicht durch die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer zu leisten ist, wird der Ratsuchende an dementsprechende Hilfeeinrichtungen und Fachleute weitervermittelt. Das Beratungsteam greift diesbezüglich auf eine Vielzahl von Kooperationspartnern zurück.

Kooperationen
Das Beratungsteam kooperiert mit einer Vielzahl von Jugendhilfeeinrichtungen, Institutionen und Fachleuten. Exemplarisch sind in diesem Zusammenhang zu nennen:

  • Bundesagentur für Arbeit in Brühl
  • Regionale Schulberatung/Schulpsychologischer Dienst in Brühl
  • Jugendamt Hürth und umliegender Städte
  • Jugendhilfe im Strafverfahren Hürth und umliegender Städte
  • Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe in Hürth
  • Familien- und Erziehungsberatungsstelle Hürth
  • Frauenforum Brühl Hürth e.V.
  • Internationaler Bund in Frechen und Wesseling