Aktuelles

Na Logo!

Gestaltungstechnische Assistent*innen entwerfen neues Logo für AGOT Bergheim

Hürth/Bergheim. Die Mittelstufe der Gestaltungstechnischen Assistent*innen (GTF M) hatte einen Design-Auftrag: Für die Arbeitsgemeinschaft Offene Tür Bergheim (AGOT), welche acht Jugendzentren in Bergheim umfasst, entwickelten sie ein Logo. Einige Kernelemente wie das Akronym der AGOT und der Stadtname Bergheim waren vorgegeben, aber ansonsten hatten die Schüler*innen freie Auswahl beispielsweise bei der Farbpalette für das Logo.

Frau Gommel und Frau Gummersbach-Klement von der AGOT kamen zur Bekanntgabe des Gewinners ins Goldenberg Europakolleg nach Hürth. Von wem stammt der Entwurf, der demnächst die AGOT repräsentieren wird? Murthada Balo ist der glückliche Gewinner.

Das Logo wurde für die Jugendzentren entwickelt und wird dort im kommenden Jahr auf Plakaten und für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Frau Gummersbach-Klement ist erleichtert: "Es war extrem schwer eine Auswahl zu treffen, da so viele gute Entwürfe dabei waren und selbst am Ende gab es noch ein Stechen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Logo-Entwürfen".

SchoolFabLab am Goldenberg Europakolleg

Bestätigung als offizielles Mitglied im Netzwerk

Hürth/Wesseling/Kamp Lintfort. Gute Nachrichten konnte Mitte September Tim Lieder-Böhm, Initiator des FabLabs am Goldenberg Europakolleg, verkünden: Das School-FabLab GEK ist nun offiziell Mitglied im Netzwerk aller Bildungseinrichtungen, die sich der Lernvision rund um MINT-Kompetenzen verschrieben haben.

Was steckt hinter dem Begriff FabLab? Der Begriff bezeichnet eine offene High-Tech-Werkstatt, in der mit digitalen Maschinen verschiedenste Produkte selbst hergestellt werden. Hier werden die MINT-Kompetenzen von Jugendlichen durch eine interdisziplinäre Lernkultur gestärkt, in der spielerisches Ausprobieren gewollt und Scheitern erlaubt ist. Der Gedanke basiert auf einem Konzept des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Jugendlichen werden in die Grundlagen der digitalen Fabrikation eingeführt und lernen durch Projektarbeit, Eigeninitiative und Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen, Probleme zu lösen, in Teams zu arbeiten und Ideen zu kommunizieren.

Wie geht es nun weiter am Goldenberg Europakolleg? ... weiterlesen ...

Geschichte des Rechnens

Exkursion der Mechatronik-Oberstufe zum Arithmeum der Uni Bonn

Hürth/Bonn. Ende August besuchte die Oberstufe des Bildungsgangs Mechatronik mit ihrem Bildungsgangleiter Dr. Schneider das Museum „Arithmeum“ in Bonn.  Das Arithmeum ist ein Museum zum Thema „Geschichte des Automatisierten Rechnens“. Es ist dem Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik der Universität Bonn angegliedert.

Die Ausstellung umfasst das automatisierte Rechnen aller Epochen der Menschheit, beginnend bei Rechensteinchen (calculi) aus der Frühgeschichte über mittelalterliche Rechentische, mechanische Rechenwerke der frühen Neuzeit bis hin zu elektronischen Rechnern. Ergänzt wird die Ausstellung durch Codiermaschinen wie eine der ersten Lochkartenmaschinen von Hollerith oder einer funktionstauglichen Enigma, die wir auch vorgeführt bekamen.

Neben Originalexemplaren von historischen Rechenmaschinen aus der IBM-Sammlung (z. B. eine Originalmaschine des Mathematikers Blaise Pascal) gibt es auch viele Funktionsmodelle, an denen die Schüler*innen die Funktionsweise der verschiedenen mechanischen Prinzipien erproben konnten. ... weiterlesen ...

Freiluft-Fußballturnier in guter Gesellschaft

Goldenberger Lehrer*innen nehmen an FVM-Turnier teil

Regelmäßig absolvieren die Kicker der Nationalmannschaft auf den Fußballplätzen der Sportschule Hennef ihre Trainingseinheiten. Aber am Freitag, 16. September, war hier aber der Austragungsort für das Freiluft-Lehrer*innenturnier des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM). Eine von der Teilnehmerzahl her starke Mannschaft aus dem Goldenberger Kollegium war extra nach Schulschluss angereist. Gespielt wurde nach den Regeln der FairPlayLiga. Neben den bekannten All-Stars war auch eine neue Kollegin im Team, die erst seit fünf Wochen am Europakolleg unterrichtet. Jede Mannschaft bestand aus 6 Feldspieler*innen, einem/einer  Torhüter*in sowie bis zu 5 Ergänzungsspieler*innen.

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Sicher Ankommen

Erfolgreich beim Quiz zum Straßenverkehr

Rhein-Erft-Kreis. "Sicher ankommen. Junge Fahrer wissen, wie es geht" - Wir gratulieren Julien Wind aus der Abschlussklasse der Metallbauer zum Gewinn des Projekts. Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Anliegen der Polizei im Rhein-Erft-Kreis sowie von Shell Energy, Chemiepark Rheinland, Lyondell Basell Wesseling, RWE, Evonik und der Verkehrswacht.

Ziel des Projekts war es, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit relevanten Themen der Verkehrssicherheit auseinandersetzen. Ein speziell entwickelter Fragebogen sollte sie für ein verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr sensibilisieren. Gleichzeitig ermöglichte die Beantwortung der Fragen die Teilnahme an einem Gewinnspiel, das der Berufsschüler kompetent für sich entschied. Dafür winken ihm nun 100 Euro.

Gute Fahrt!

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Abschluss der EU-Praktikumsrunde 2022 und Startschuss für 2023

IBM-Veranstaltung der Ober- und Mittelstufe

Am Mittwoch, 24. August, fand der große Abschlusstag der EU-Praktika 2022 statt. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe evaluierten ihre Praktikumserfahrungen, erstellten Teilnehmerberichte und komplettierten ihr persönliches Workbook. Außerdem bereiteten sich auf die kommende Veranstaltung "Schüler*innen beraten Schüler*innen". Als krönenden Abschluss erhielten sie ihre IBM-Zertifikate. Unter ihnen mit Joelle Spillner eine Preisträgerin des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs.

Die besten Kurzvideos zu den Praktikumserfahrungen im In- und Ausland erscheinen im Laufe der nächsten Woche auf Instagram. ... weiterlesen ...

Malerazubis on Tour


Goldenberger Schüler profitieren von Spezial-Workshops der Sto-Stiftung

Hürth/Darmstadt/Rumänien. Seit mehr als 15 Jahren fördert die gemeinnützige Sto-Stiftung junge Menschen in handwerklicher und akademischer Aus- und Weiterbildung. Die Maler*innen-Abteilung des Goldenberg Europakollegs freut sich über zwei erfolgreiche Bewerbungen ihrer Azubis.

Los geht es im Frühjahr dieses Jahres, als Lehrerin Katharina Funken-Deubel zwei Flyer der Sto-Stiftung durch die Reihen der Malerinnen und Maler gibt. Angeboten werden ein MetalCamp (Darmstadt) und ein DenkmalCamp (Rumänien). Einige Azubis schauen interessiert, andere geben den Werbeträger weiter. Wieder andere bewerben sich direkt nach der Absprache mit dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb.

„Wir haben unserem Azubi die Chance eröffnet, an dem Camp teilzunehmen, da er sich in den vergangenen 1,5 Jahren über den Tellerrand hinaus für alternative und historische Beschichtungssysteme interessiert hat“, sagt Marcel Jongens Chef, Frank Marx. „Aufgrund seiner Neugierde und seines Einsatzes für die Firma und das Marx-Team hatte er sich die Möglichkeit verdient. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass seine gewonnene Erfahrung ein Zugewinn für ihn und uns alle ist.“

„Jede Fort- und Weiterbildung prägt einen für den weiteren Lehr- und Berufsweg. Daher sollte man einem Azubi, der sich aktiv verbessern will, die Gelegenheit immer geben“, sagt auch Heiko Schorn, Vorsitzender im Prüfungsausschuss der Maler- und Lackierer-Innung in Frechen auf die Frage, warum er seinen Azubi Léon für das MetalCamp von der Arbeit freigestellt habe.

Nur vier Monate später, im August 2022, steht Marcel Jongen vor seiner Klasse. Durch Fotos und Videos untermalt berichtet der Malerazubi über eine einzigartige Erfahrung. ... weiterlesen ...

Leiter der Evonik-Forschungsabteilung für einen Tag

Goldenberger Berufsfachschüler nimmt teil an ChemCologne-Aktion "Meine Position ist spitze"

Wesseling. Mohsen Ghulami (17) aus der Höheren Berufsfachschule für Labor- und Verfahrenstechnik in Wesseling tauschte in der ersten Schulwoche das Klassenzimmer gegen das Chefbüro ein. Im Rahmen des Aktionstages "Meine Position ist spitze" übernahm er die Leitung der Abeilung "Forschung und Entwicklung Silica" bei Evonik. Dr. Thomas Pelster, die restlichen 364 Tage Chef von F&E, stand ihm dabei zur Seite.

Der Aktionstag bietet eine große Chance für Jugendliche ab 16 Jahren, einmal in die Abläufe eines globalen Unternehmens hineinzuschnuppern - und dabei mehr als nur das Lager, Kopierraum und Poststelle zu sehen. Mohsen lernte das Technikum kennen, war bei mehreren internationalen Telcos dabei und ist nun in das Herstellungsgeheimnis hinter dem Evonik-Produkt Silica eingeweiht.

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Freu dich auf Samstag

Startschuss für die Fachkräfte von morgen

Hürth. Ein herzliches Willkommen unseren neuen Technikern und Technikerinnen an der Fachschule für Technik - Fachrichtung Maschinenbau. Am Samstag, 13. August 2022, hatten über 20 junge Facharbeiter*innen ihren ersten Schultag am Goldenberg Europakolleg. Sie freuen sich auf vier Jahre vertieftes Fachwissen in Technik, BWL und allgemeinbildenden Fächern.

Informationen zur Fachschule für Technik und die Ausbildung Staatlich geprüfte*r Techniker*in - Fachrichtung Maschinenbautechnik - finden Sie hier. Der Unterricht findet berufsbegleitend an drei Terminen in der Woche statt (2x abends/1x samstags).

Bildungsgangleiter ist Herr Wilhelmi. Sie können ihn unter s.wilhelmi@goldenberg-europakolleg.eu kontaktieren.

Kuriose Begegnung zwischen den Handwerker-Generationen

Schildermaler-Urgestein spendet historisches Werkzeug an Hürther Berufskolleg

Rhein-Erft-Kreis/Köln. Im Ausbildungsberuf der Schilder- und Lichtreklamehersteller, kurz Werbetechniker genannt, ist in den letzten Jahrzehnten wie in jedem Beruf die Digitalisierung eingezogen. Werbemittel werden heute am Computer entworfen und von Maschinen z. B. Plottern ausgegeben. Handarbeit kommt immer weniger zum Einsatz. Umso interessanter war es für Markus Beusch, Lehrer für Werbetechnik am Goldenberg Europakolleg in Hürth, als er die Gelegenheit hatte, sich mit Heinrich Boden auszutauschen. Boden, 90 Jahre alt, ist ein echtes Kölsches Schildermaler-Urgestein. Rund 45 Jahre arbeitete er in dem Beruf, der die Welt ein bisschen bunter macht. Nun hat er sich entschlossen, Teile seiner Handwerkerausstattung und Schildermalerarbeiten in „gute Hände“ zu geben.

„Dat kann hück keiner mih!“

Da ist er bei Gestaltungslehrer Markus Beusch, selbst gelernter Schilder- und Lichtreklamehersteller, genau richtig. „Die Werkzeuge können meine Kolleginnen und ich wunderbar im Unterricht verwenden, um den Auszubildenden von heute die Entwicklung dieses Traditionsberufes anschaulich zu machen.“ Stupfpinsel und -bürste, Schlepper, Plakatpinsel, Mixtion und Anschießer zum Vergolden, Vergolderkissen – alles Fachbegriffe für Werkzeuge, die heute kaum noch Verwendung finden, weil sich die Werbung an den Geschäften, Schaufenstern und Firmenfahrzeugen, den Hauptanwendungsbereichen der Werbetechniker, stark geändert hat. Statt goldener Schnörkelschrift zieren heute CNC-geschnittene Klebebuchstaben die meisten Ladenlokale. Ganz anders die vergoldeten Wappenentwürfe, die Heinrich Boden im Auftrag des Hauptquartiers der belgischen Streitkräfte kurz nach dem zweiten Weltkrieg akkurat von Hand auf Fassaden und Autos malte. „Dat kann hück keiner mih,“ ist er überzeugt. ... weiterlesen ...

Schnuppertag Naturwissenschaft

Kooperation der Berufsfachschule für Technik mit der Albert-Einstein-Realschule Wesseling

Wesseling. In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien lud die Höhere Berufsfachschule naturwissenschaftlich interessierte Lernende der Jahrgangsstufe 9 der Albert-Einstein-Realschule Wesseling für einen Projekttag an das Goldenberg Europakolleg ein. Ziel: einmal in den Vollzeitbildungsgang für Labor- und Verfahrenstechnik hineinschnuppern. Zusammen mit Konrektorin Frau Glasenapp, die auch die Chemie-AG der Schule leitet, wurden am 22. Juni sieben Realschüler*innen von Goldenberg-Team bestehend aus Michael Nehls, Maria Dörfer und sechs BFTU-Schüler*innen in Empfang genommen. Die Idee zum Projekttag entstand im Rahmen der jährlichen Schulberatung im September 2021.

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Abschlussfeier der Absolvent*innen

Schicksalsjahrgang

Hürth/Wesseling. Bei strahlenden Sonnenschein fand Mitte Juni am Goldenberg Europakolleg die Abschlussfeier der Abitur/Fachabitur-Bildungsgänge und Techniker*innenklassen statt. Die Schulleitung bestehend aus Karsten Oberländer und Kerstin Kurth begrüßte die Absolvent*innen zusammen mit ihren Familien und Freunden zur feierlichen Zeugnisübergabe.

Insgesamt 80 Absolventen und Absolventinnen konnten ihre Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife aus den Händen der Klassenlehrer*innen entgegennehmen. Antonia Dohmen und Karl-Heinz Schulz stellten die insgesamt sechs Bildungsgänge vor, die den Jugendlichen diesen Schritt ermöglichten:

  • Fachschule für Technik (FHR)
  • Gestaltungstechnische Assistenten (FHR)
  • Gestaltungstechnische Assistenten (AHR)
  • Technische Assistenten für Konstruktions- und Fertigungstechnik (AHR)
  • Maschinenbautechnische Assistenten (FHR)
  • Höhere Berufsfachschule für Technik (Labor- und Verfahrenstechnik) (FHR)

Schulleiter Karsten Oberländer betonte in seiner Rede, dass es sich beim Abschlussjahrgang 2022 um einen besonderen Jahrgang handelt - auch für das Kollegium, das mit den Schüler*innen gemeinsam eine steile Lernkurve in puncto Digitalisierung erfahren hat. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Schulzeit am Goldenberg Europakolleg zwischen 2018 und 2020 begonnen, abhängig von der Bildungsgangdauer. Gerade die drei- und vierjährigen Bildungsgänge haben die komplette Pandemie mit strengen AHA-Regeln, Lockdowns und dem Paradigmenwechsel ins Home Schooling gemeinsam mit den Lehrer*innen erlebt und durchgestanden. ... weiterlesen ...

»EVA«

Fortbildung Hard- und Software 3D-Scannen

Am 8. Juni haben sich Kolleginnen und Kollegen aller Abteilungen zur Nutzung von »EVA« fortgebildet. »EVA« ist ein handgeführter Scanner des Marktführers Artec 3D und wurde im Rahmen des Digitalpaktes angeschafft.

Er wird genutzt für die Erstellung von schnellen, texturierten und genauen 3D-Modellen von mittelgroßen Objekten. Aufbereitet werden die Scandaten in der 3D-Visualisierungssoftware »Artec Studio«, um sie dann in Konstruktionsprogrammen aus Bereichen wie Maschinenbau, (Produkt-)Design und Architektur zu nutzen (Solidworks, AutoCAD, Blender, Cinema 4D, ZBrush ...).
Anschließend ist zum Beispiel die Fertigung über 3-D-Drucker möglich.

Für die unter uns, die sich bereits mit additiven Fertigungsprozessen befasst haben: »EVA« ist ein Strukturlicht-3D-Scanner mit hoher Scangeschwindigkeit. Er erfasst dabei maßgenau und hochauflösend sogar eingeschlossene Objekte mit schwarzen und glänzenden Oberflächen, liefert Schlüsseldaten als STEP-Datei zur sofortigen Verwendung in Solidworks. Komplexere Polygonnetze können mit einem Klick in Design X oder Geomagic für Solidworks exportiert werden.

»Artec Studio« ist mit einer Reihe von CGI-Werkzeugen ausgestattet, Autopilot-Modus, unter anderem vollfarbige 3D-Scandaten, automatische Blendentfernung und Texturierung mittels Photogrammetrie. Das bedeutet, dass wir demnächst äußerst realistische 3D-Modelle mit nahezu perfekter Geometrie- und Farbdarstellung im HD-Modus erstellen können.

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Workshop Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz am GEK

Die Unterstufe der Industriemechaniker*innen ( MEU1)  hat zum Schuljahresende Besuch von Gerda Ramm vom Forschungsprojekt WIRKsam erhalten und einen vierstündigen Workshop zur Einführung in das Thema Künstliche Intelligenz absolviert.

Die Schüler*innen erhielten dabei an einem einfachen Beispiel zur Vorhersage der Standzeit einer Schleifscheibe anhand von Fertigungs- und Qualitätsdaten Einblicke in die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz in der Fertigungstechnik und möglicher Anwendungen von KI.

Entwickelt und erprobt wurde das Themenmodul von Gerda Ramm und Dr. Simon Heinen im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt WIRKsam, welches den Themenkomplex "Arbeit mit Künstlicher Intelligenz gestalten" im Rhein-Erft-Kreis fokussiert (siehe auch: www.goldenberg-europakolleg.eu/arbeit-mit-ki-gestalten/).

In der Parallelklasse MEU3 wurde das Modul im Anschluss ebenfalls unterrichtet. Auch diese Klasse konnte zum Schuljahresende mit diesem Thema nochmal zu Höchstleistungen motiviert werden.  Das Feedback beider Klassen war positiv, das Thema wurde anschaulich, unterhaltsam und vor allem nachvollziehbar dargestellt.

In den kommenden Jahren wird dieses Grundlagenmodul verstärkt ausgebaut, um zusätzliche Anwendungen erweitert und im Unterrichtsangebot zu Industrie 4.0 verankert. Der Transfer in weitere Bildungsgänge ist ebenfalls vorgesehen.

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Sicher ankommen - Wichtiges Wissen im Straßenverkehr

Studierende der Fachschule für Technik gewinnt Preis

Viktoria Hangele aus der Fachschule für Technik erhält hier von Bildungsgangleiter Stefan Wilhelmi ihren Scheck. Sie ist glückliche Gewinnerin beim Gewinnspiel "Sicher ankommen. Junge Fahrende wissen, wie es geht", veranstaltet von der Polizei des Rhein-Erft-Kreises.

Die Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei Rhein-Erft-Kreis haben im Winter 2021/2022 mit den Kooperationspartnern Shell Energy and Chemicals Park Rheinland, Lyondell Basell Wesseling, RWE, Evonik, der Verkehrswacht sowie dem Goldenberg Europakolleg Hürth und Wesseling das Thema Verkehrssicherheitsarbeit mit jungen Fahrenden in den Fokus genommen. Die Preisverleihung fand nun zum Ende des Schuljahres statt.

Ziel war es, dass sich die jungen Angestellten bzw. die Schülerinnen und Schülern mit relevante Themen der Verkehrssicherheitsarbeit auseinandersetzen. Mit einem speziell ausgearbeiteten Fragebogen sollten sie für ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Zeitgleich war durch die Beantwortung der Fragen die Teilnahme an einem Preisausschreiben möglich.

Oberstufen-Projekt der Fachschule für Technik

Präsentation vor Publikum

Hürth. Am Dienstag, 7.6., hatten die Oberstufen-Schüler*innen für Technik ihren großen Tag. Nach rund drei Monaten intensiver Arbeit präsentierten die Schüler*innen ihre Projektergebnisse. Vor kritischem Fachpublikum, bestehend aus Mitschüler*innen, Lehrer*innen, Freund*innen und betrieblichen Projektbetreuer*innen, legten die Studierenden ihre Resultate überzeugend dar.

Inhaltlich wurden Reinigungsanlagen, Abkühlstationen und Abfüllanlagen für die regional ansässige Industrie entwickelt und konstruiert. Seit über drei Jahren war dies die erste öffentliche Veranstaltung der Fachschule für Technik, an der ein größeres Publikum teilnehmen konnte. ... weiterlesen ...

Ist Geiz geil?

Siegerbeitrag Europäischer Wettbewerb 2022
Wir gratulieren Joelle Spillner aus der GTA 20 zum zweiten Preis auf Landesebene für ihren Videobeitrag zum Thema "Alles für wenig Euro".

Ihr Beitrag setzt sich kritisch mit dem hohen Fleischkonsum und den Bedingungen der Massentierhaltung auseinander. Sie erhielt ihre Urkunde bei der Preisverleihung in der Europaschule Bornheim und wurde von IBM-Lehrerin Sabine Staiger-Pannes begleitet.

Wir wünschen allen teilnehmenden Klassen viel Erfolg in der Runde 2023 und freuen uns auf ihre Beiträge zum Thema "Diversität - Europäisch gleich bunt"!

Hier geht's zum Startschuss für den 70. Europäischen Wettbewerb für das kommende Schuljahr.

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Industrie 4.0 und Erasmus+

Der Rumänienaustausch der Maschinenbautechnischen Assistenten geht in die nächste Runde

Im Rahmen des Programms "Erasmus +" der Europäischen Union flogen am 26.4.2022 15 Schüler des Goldenberg Europakollegs nach Rumänien, um ein vierwöchiges Praktikum in der Stadt Brasov zu absolvieren. In einem zusammenwachsenden Europa wird es in Zukunft immer wichtiger werden, dass die Technischen Assistenten, die am GEK ausgebildet werden, auch im Ausland ihre erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen einsetzen können. Das Erasmus-Programm bietet dafür die idealen Voraussetzungen, um erste Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln. Die Stadt Brasov ist das Zentrum der rumänischen Maschinenbauindustrie. Viele internationale Unternehmen haben sich in den letzten Jahren in und um die Stadt angesiedelt und moderne, technologisch hoch entwickelte Produktionsstrecken aufgebaut. Dadurch haben die Schüler die Möglichkeit Arbeitsprozesse im Rahmen der Industrie 4.0 vor Ort kennenzulernen.

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Goldenberger Gesundheitstag 2022

Theorie und Praxis rund um Gesundheit für Jugendliche und Lehrkräfte

Hürth/Wesseling. In wenigen Tagen ist es soweit, der 8. Gesundheitstag findet statt! Ihr habt wahrscheinlich schon die Plakate gesehen, welche die Schüler*innen darauf einstimmen sollen! Dieses Motiv ist entworfen worden von Carla Ewert aus der Mittelstufe der Gestaltungstechnischen Assistent*innen, die sich bei einem internen Klassenwettbewerb mit ihrer Idee durchsetzen konnte!

Vielen Dank dafür, dass die Klasse sich, unterstützt von Wolfgang Wittor, mit dem Gesundheitsbegriff auseinandergesetzt hat, obwohl sie nun gar nicht teilnehmen können, da sie zeitgleich im Europa-Praktikumsind.

Sehr erfreulich ist, dass sich jetzt schon viele Schülerinnen und Schüler für die Infoveranstaltung zur Stammzellen-Typisierung angemeldet haben.

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Technik-Stand als Zuschauermagnet

Premiere des Goldenberg Europakollegs auf Hürther Wirtschaftstag 2022

Hürth. Eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und alte Beziehungen zu pflegen: der Hürther Wirtschaftstag 2022. Für das Goldenberg Europakolleg war es eine Premiere, als Aussteller dabeizusein. Das diesjährige Motto lautete "Strukturwandel - Chancen ergreifen, Zukunft gestalten" und der Goldenberger Stand griff dieses Motto inhaltlich auf: Die Besucher*innen bewunderten den 3-D-Drucker, der farbenfrohe filigrane geometrische Modelle ausgab. Daneben lockten VR-Brillen zum Erkunden einer virtuellen Hantelbank und zu einer Besichtigung der Stadt Hürth. Laborapparatur aus dem Wesselinger Standort des Berufskollegs gab Einblicke in die Arbeitswelt der Verfahrenstechniker*innen. Eine im doppelten Sinne praktische Art, um die vielfältigen Bildungsgänge des Berufskollegs zu präsentieren sowohl im dualen als auch im vollzeitschulischen System. Christa Derigs von der Wirtschaftsförderung Hürth begrüßte es, dass auch Bildungsinstitutionen das Angebot der gewerblichen Aussteller abrundeten.

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Bayer Schulförderprogramm für Höhere Berufsfachschule


Nachhaltiges Schülerprojekt von Jury ausgezeichnet

Leverkusen/Wesseling. Nachhaltigkeit und neue Technologien gehen Hand in Hand am Goldenberg Europakolleg in Wesseling. Davon konnte Chemielehrer Michael Nehls die Jury des Bayer Schulförderprogramms überzeugen. Mit den Schülerinnen und Schülern seines Bildungsganges, der Höheren Berufsfachschule für Labor- und Verfahrenstechnik, arbeitet er im laufenden Schuljahr an einem Projekt, von dem kommende Schülergenerationen profitieren werden. Ziel des Projekts: Modelle für den Biologieunterricht aus dem 3-D-Drucker selbst herstellen.

Die 3-D-Drucker wurden zum Teil mit Strom aus einer Speicherbatterie versorgt, die vorher durch die schuleigene Photovoltaikanlage gespeist wurde. Damit erfüllt das Projekt die Anforderungen an ein nachhaltiges Projekt.

Michael Nehls freut sich vor allem darüber, dass er das Projekt trotz der Corona-Pandemie durchführen konnte, denn er ist überzeugt: „Gemeinsames Arbeiten in der Gruppe führt zu ganz anderen Ergebnissen als das isolierte Lernen zuhause. Vor allem der Zuwachs der Sozialkompetenzen spielt für die Jugendlichen eine große Rolle. Das gegenseitige Erklären und Aufteilen der Arbeitsschritte werden auch im späteren Berufsleben von ihnen verlangt werden.“ ... weiterlesen ...

Industrie 4.0

Erste Absolventen des Zertifikates "Digitale Fertigungsprozesse"

Im Rahmen des Schulentwicklungsschwerpunktes "Industrie 4.0" erwerben die Berufsschüler*innen am Goldenberg Europakolleg grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen zu digitalen Fertigungsprozessen und dem digitalen Wandel in produzierenden Unternehmen. Für unsere Auszubildenden sind Themen wie IT-Security, Virtual Reality, Cyber-physische Produktionssysteme und vernetzte Fertigungssysteme, digitaler Zwilling, Smart Maintenance-Strategien, Additive Fertigungsverfahren, Internet of Things und Big Data in Zukunft kein reines Fachchinesisch mehr.
Mit Abschluss des dritten Ausbildungsjahres haben Schüler*innen aus den Bildungsgängen der Industriemechaniker*innen und Mechatroniker*innen im Rahmen ihrer Ausbildung den ersten Durchgang der am Goldenberg Europakolleg angebotenen Zusatzqualifikation "Digitale Fertigungsprozesse"  erfolgreich abgeschlossen.

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Orientierung bei weiterführenden Abschlüssen

Informationstag der Berufsfachschulen 1 und 2 in Hürth

Du willst Orientierung finden, ein Berufsfeld ausprobieren und dabei den nächsthöheren schulischen Abschluss (10A/10B, Qualifikationsvermerk) erlangen?

Das geht!

Komm am Dienstag, 26. April, von 13 Uhr bis 17 Uhr

zum Goldenberg Europakolleg nach Hürth in die Duffesbachstraße 7

und lass dich beraten zu den Möglichkeiten der Berufsfachschulen 1 und 2 mit den Schwerpunkten Metalltechnik, Elektrotechnik, Chemietechnik oder Gestaltung.

Wir freuen uns auf euch!

Das Team der Berufsfachschule Typ 1 und 2
Frau Dohmen und Herr Clasen

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Frieden - Peace - Vrede - Pace - мир

Hier geht's zum Film

Worte von unserer Pfarrerin Simone Drensler

Ein lebendiges Friedenszeichen sollte es sein. So lebendig, bunt und vielfältig wie die Gemeinschaft am Goldenberg Europakolleg: An unserer Schule arbeiten und lernen Menschen verschiedenster Herkunft, Sprache, Religion oder politischer Überzeugung. Das Goldenberg atmet Diversität und Pluralität und darin liegen tolle Chancen – und auch Herausforderungen. Wir wissen: Frieden fällt nicht vom Himmel! Frieden will jeden Tag aufs Neue möglich gemacht und gestaltet werden. Frieden fordert uns heraus: Lasst Euch aufeinander ein! Hört Euch zu! Sprecht miteinander! Und habt Respekt vor der Würde des Anderen!

Viele unserer Schülerinnen und Schüler leben Europa – waren auf Malta, La Palma sowie in Finnland, Rumänien und Spanien und haben dort in Praktikumsbetrieben gearbeitet. Sie haben Erfahrungen mit fremden Sprachen, anderen Kulturen gemacht und mit ihren Begegnungen nachhaltige Kontakte geknüpft. Der Europäische Gedanke von der Einheit in Vielfalt gehört zu den Grundfesten unserer Schule! Dieser Gedanke durchwirkt unser gesamtes schulisches Miteinander: Er verspricht Frieden, Freiheit und Zukunft.

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Digitaltag am Goldenberg Europakolleg

Von Paradigmenwechsel und Postdigitalität

Der Digitaltag startete mit einem gelungenen Impuls von Axel Krommer - fundiert und doch kurzweilig - der eine soziohistorische Einführung in die Entwicklung unserer Kulturtechniken lieferte. Dem Tagesthema entsprechend wurde er live zugeschaltet und erschien überlebensgroß auf einer Leinwand, von wo aus er das versammelte Kollegium adressierte.

Vormittags und nachmittags gab es jeweils zwei Zeitschienen mit Sessions von A wie Audiodateien im Fremdsprachenunterricht bis X wie Xodo - einer Software zur PDF-Bearbeitung. Z tauchte ebenfalls auf in den ZUMpads, auf denen alle Teilnehmer*innen ihre Eindrücke in real time festhalten konnten.

Den größten Zulauf hatte die Session "Smartboard, Elmo & Co.", hier platzte der Klassenraum aus allen Nähten. Die Fortgeschrittenen tummelten sich zeitgleich in Sessions zu "Remoteservice", "LOGO-Programmierung" u. Ä. Gut, dass für jeden etwas dabei war. ... weiterlesen ...

Unser Gesundheitstag

#missionmachertag am Goldenberg Europakolleg Hürth

Nachdem die letzten beiden Termine coronabedingt abgesagt werden mussten, konnte am 17.03.2022 endlich der #missionmachertag stattfinden. Vier Workshops zu den Themen Bewegung, Ernährung, Regeneration und Konfliktmanagement stimmten die Azubis der MBM, MAU und WTU auf das multimediale Gesundheitsprogramm der IKK classic ein. Dabei stand die Förderung von Gesundheitskompetenzen besonders im Fokus. Gesundheitsmanager*innen der IKK classic unterstützten die Durchführung vor Ort.
Seit 2020 nimmt das GEK am Gesundheitsprogramm der IKK classic Teil. Im letzten Schuljahr konnten die Klassen MBU und WTU bereits den 1. Preis bei der Quiz Challenge gewinnen. Seit dem Start von #missionmacher dreht sich alles um die multimediale Vermittlung eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses. Das Programm richtet sich dabei direkt an die Azubis.
In speziell entwickelten Unterrichtsreihen zu den Themen Bewegung, Ernährung, Regeneration und Selbstmanagement werden ressourcenorientierte und alltagsnahe Lösungen erarbeitet. Herzstück und zentrales Medium zur Wissensvermittlung von #missionmacher ist eine interaktive App, in der maßgeschneiderte Inhalte, persönliche Challenges und eine Tagesablauffunktion enthalten sind. Vor allem in der zweiten Hälfte des Programmjahres steht auch die Gesundheit der Lehrkräfte verstärkt im Fokus. Auch für sie gibt es innerhalb des #missionmacher-Programms Broschüren und Podcasts mit zahlreichen Tipps für den (Berufs-)Alltag sowie speziell erarbeitete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.

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Bestenwettbewerb der Sto-Stiftung

Goldenberger Malerazubi gewinnt Grundausstattung

Hürth/Essen. Unter dem Motto „Du hast es drauf – zeig’s uns!“ unterstützt die Sto-Stiftung aus Essen seit vielen Jahren mit ihrem Bestenwettbewerb den talentierten und förderwürdigen Nachwuchs im Maler-, Lackierer- und Stuckateur-Handwerk. Lehrer*innen aller Berufsschulen konnten im ersten Schulhalbjahr pro Stuckateur-, Maler- und Lackiererklasse eine Schülerin oder einen Schüler anmelden.

Das Lehrendenteam des Goldenberg Europakollegs in Hürth meldete Robin May (19) an. Der Oberstufenschüler erlernt in der Hürther Berufsschule das Handwerk des Malers und Lackierers. Seine Ausbildung absolviert er im Malerbetrieb Harry Damert in Hürth. Robin ist sicher, den richtigen Beruf gewählt zu haben, nachdem er über seinen Onkel, ebenfalls im Handwerk tätig, darauf aufmerksam wurde. Ihn begeistern die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten: „Ich habe schon alles gestrichen – vom Garagentor über einen Neubau bis hin zur Villa war alles dabei.“ Doch auch andere Aspekte des vielfältigen Berufs machen ihm Spaß z. B. die Zusammenarbeit im Team. Das I-Tüpfelchen sind Aufträge, in denen er selbstständig sein Können unter Beweis stellen kann: „Hier kann ich selbst Abläufe planen, das ist schon spannend, vor allem, wenn weitere Gewerke beteiligt sind.“

Katharina Funken-Deubel, Robins Klassenlehrerin, berichtet, dass die Wahl einstimmig auf den Hürther Berufsschüler fiel: „Uns war es sehr wichtig, das Angebot der Sto-Stiftung wahrzunehmen. Als wir uns entscheiden mussten, welche Person aus der Klasse wir anmelden wollen, war das Bildungsgangteam sich schnell einig. Bei Robin stimmten die geforderten Noten und auch das Engagement." Die Gestaltungslehrerin nennt auch ein Beispiel für sein Engagement: „Robin zeichnet sich durch Interesse und Aktivität aus. So hat er im letzten Jahr beispielsweise federführend die Raumgestaltung für einen unserer Beratungsräume geplant. Die Umsetzung findet im nächsten Jahr mit der Internationalen Förderklasse unter der Leitung von Malermeisterin Michaela Malzkorn statt, die ebenfalls zur Goldenberger Gestaltungs-Abteilung gehört."

Mit dem Bestenwettbewerb fördert die gemeinnützige Sto-Stiftung angehende Maler*innen, Lackierer*innen und Stuckateur*innen im letzten Ausbildungsjahr und unterstützt sie auf ihrem Weg zur Gesellenprüfung. Die Auszubildenden sollen damit zum einen für ihre schulischen Leistungen belohnt werden. Zum anderen soll ihnen der Preis, ein Koffer mit einer professionellen Grundausstattung, helfen, im Sommer 2022 eine gute Gesellenprüfung abzulegen. Die Koffer sind randvoll mit Profiwerkzeug und einem Tablet im Gesamtwert von je fast 1.000 Euro. Robin May gehört nun zu den glücklichen Gewinnern eines dieser begehrten Koffer.

Er überlegt, nach seiner Ausbildung die Meisterschule in Düsseldorf zu besuchen. „Hier kann ich Fachpraxis und Theorie vertiefen und lerne neben speziellen Bereichen wie Sonderlackierungen und Logo- und Schriftgestaltung auch die kaufmännische Seite kennen. Kalkulation und Dokumentation sind wichtig, wenn ich mich selbstständig machen möchte.“

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Arbeit mit KI gestalten

WIRKsam gestalten

Das Goldenberg Europakolleg ist Valuepartner im Forschungsprojekt WIRKsam – Gestaltung der Arbeitswelt mit künstlicher Intelligenz in der Region

Das Goldenberg Europakolleg beteiligt sich als Valuepartner an dem BMBF-geförderten Forschungsprojekt WIRKsam. Im Rahmen des Forschungsprojekts entsteht ein Kompetenzzentrum zur künstlichen Intelligenz, welches u.a. für die regionale Wirtschaft konkrete technische Entwicklungen aus dem Feld der künstlichen Intelligenz durch Zugang zu Demonstratoren, Informationen und Qualifizierungsmaßnahmen zugänglich macht. Dadurch soll der Strukturwandel der Region unterstützt werden.

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Frischer Wind am Berufskolleg

Neuer Auftritt des Goldenberg Europakollegs in den Sozialen Medien

Hürth/Wesseling. Mit Karsten Oberländer, dem neuen Schulleiter, ist frischer Wind ins Goldenberg Europakolleg geweht. Seit August 2021 leitet er die Geschicke der beiden Schulstandorte in Hürth und Wesseling. Eine Neuerung, die er ganz klar im Gepäck hatte: „Das Goldenberg Europakolleg muss in der Kommunikation mit seinen Schülerinnen und Schülern – auch den zukünftigen – mit der Zeit gehen.“ Was bedeutet das für das Berufskolleg? Der schuleigene Instagram-Kanal wurde relauncht und wird nun nach und nach mit Content, neudeutsch für Beiträge und Fotos, gefüllt.

„Der Zeitpunkt für unseren Instagram-Relaunch ist genau richtig“, findet Sabine Staiger-Pannes, Lehrerin für Gestaltung und Digitale Medien. „Während der strengen Lockdowns konnten wir am Berufskolleg zwar das Unterrichtsgeschehen fast durchgängig aufrechterhalten, aber das Schulleben drumherum kam völlig zum Erliegen. Aber auch das macht Schule zu einem erheblichen Teil aus.“

Seit Beginn dieses Schuljahres finden wieder Veranstaltungen mit externen Besuchern statt beispielsweise bei Preisverleihungen. „Dieses vielfältige Schulleben mit Unterrichtsprojekten, aber auch kulturellen und sozialen Anlässen wollen wir in den sozialen Medien abbilden,“ erklärt Oberländer. ... weiterlesen ...

Neues bei den Land- und Baumaschinenmechatroniker*innen

Fehlersimulator für Beleuchtungsstromkreise

Die Idee

Die Fehlersuche in Stromkreisen - d.h. die Er­kennung der Fehlerart und die systematische Eingrenzung des Fehlerbereichs – ist ein sehr anspruchsvoller Aspekt der Fahrzeugelektrik. Hierbei ist die rein theoretische Erarbeitung dieser Kompetenz für viele Schüler*innen zu abstrakt. Bei einer praxisbezogenen, handlungsorientierten Vorgehens­weise tauchen bei unseren bisher vorhandenen Ressourcen folgende Probleme auf:

  • Die Fehlersuche an realen Stromkreisen bzw. Kabelbäumen in Maschinen ist problematisch, da diese hierfür manipuliert und z. T. auch bewusst beschädigt werden müssten.
  • Die üblichen Steckwände für für Fahrzeugelektrik bieten wenig sinnvolle Möglichkeiten zur Fehlersuche; ein eingebauter Fehler ist meist schon mit „genauem Hinsehen“ zu erkennen.

Aus diesem Grund entwickelte Dr. Peter Schneider das Konzept eines Fehlersimulators:

Basis ist eine auf einem Paneel aufgebaute, didaktisch reduzierte Verschaltung eines Arbeitsscheinwerfers, in der an unterschiedlichen Stellen folgende Fehler simuliert werden können:

  • Unterbrechung,
  • Masseschluss,
  • Übergangswiderstand,
  • defekte Bauteile.

Der jeweilige Fehler wird auf der Rückseite des Geräts an einer Schaltbox eingestellt und ist auf der Arbeitsseite nicht sichtbar. ... weiterlesen ...

Fit für die Prüfung


Fachinnung Metall sponsert Modelltüren für Berufskolleg

Rhein-Erft-Kreis. Gerade fand die schriftliche und praktische Abschlussprüfung der Metallbau-Abschlussklasse am Goldenberg Europakolleg statt. Der letzte Prüfungsteil, bei dem die Azubis ihr Können unter Beweis stellen: die Schließ- und Sicherungstechnik. Dass die angehenden Metallbaufacharbeiter und -arbeiterinnen hier gute Prüfungsergebnisse erzielten, liegt nicht zuletzt an einer Handvoll Türen. Mitglieder der Fachinnung Metall hatten fünf Übungstüren für den Berufsschulunterricht gesponsert. Angeregt wurde das Sponsoring von Willibert Lambertz, Lehrer am Hürther Berufskolleg und gleichzeitig Vorsitzender des Prüfungsausschusses. In dieser Funktion war ihm aufgefallen, dass die alten Türen über die Jahre sehr in Mitleidenschaft geraten und für eine Prüfungssituation nicht länger adäquat waren.

Sein Anliegen stieß auf offene Ohren: Klaus Friedrich, Obermeister der Fachinnung Metall Rhein-Erft, montierte fünf Türen in seinem Betrieb „FV Metallbau“ in Brühl vor und übergab sie anschließend an die Lehrer des Hürther Berufskollegs. Hier wurde ebenfalls kräftig investiert in Bänder, Obentürschließer, Rauchmeldezentralen sowie Codeschlösser, um die Fertigmontage der Türen zu gewährleisten. Dafür wurden spezielle Unterrichtsmodule entwickelt, um Schüler*innen in die Endmontage einzubeziehen. Nach einem halben Jahr waren die Prüfungstüren dann einsatzbereit.

Die Türen erfüllen einen hohen Prüfungsstandard: Hier geht es nicht nur um reine Schlosserarbeiten, zusätzlich müssen sich die Azubis in der Prüfung mit Klingelverdrahtung, Schließmechanismus, Brandmeldefunktion, Codeschlössern und austauschbaren Zylindern sowie Beschlägen auskennen. ... weiterlesen ...

Schülersprecher wird aktiv

Umfrage zu Schulwegen wird an den Rhein-Erft-Kreis übergeben

Rhein-Erft-Kreis. Schülervertreter Fabian Schröder nutzte den Tag der offenen Tür, um Schulleiter Karsten Oberländer die Ergebnisse einer Umfrage der SV zu übergeben. Die Schülerinnen und Schüler an den Standorten Hürth und Wesseling hatten Fragen zu ihrem Schulweg, speziell zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs beantwortet. Ziel der Umfrage: die Anbindung des Berufskollegs an den öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern.

Angeregt wurde Fabian zu der Umfrage durch die Schulkonferenz, an der er als amtierender Schülersprecher teilgenommen hatte. Ein Thema auf der Konferenz: die teilweise sehr lange Anreise zur Schule und Heimfahrt der Jugendlichen. Aufgrund des spezifischen Kursangebots am Berufskolleg nehmen die Schülerinnen und Schüler zum Teil erhebliche Fahrtstrecken auf sich. Durch die Umfrage ist nun der Ist-Zustand ermittelt. Adressat der Umfrageergebnisse: der Rhein-Erft-Kreis. ... weiterlesen ...

Musical "Hunger - Wenn die Seele schreit"

Schüler*innen bringen wichtiges Thema auf die Bühne

Anorexie oder Magersucht ist eine Erkrankung, die häufig schon im Teenageralter beginnt. Schüler*innen aus den Klassen IFK,  BFS1, BFS2, TF, GTF und GTA haben in einem gemeinsamen Projekt das Musiktheaterstück „Hunger - Wenn die Seele schreit“ zu diesem Thema entwickelt. Seit September wird fleißig geprobt. Entstanden ist ein bewegendes Bühnenstück mit Gesangs- und Tanzperformances, das die Auswirkungen der Essstörung und den Umgang damit eindringlich schildert. Neben der Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema ging es in dem Projekt auch darum, jungen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu bieten.

Die Aufführung findet am Donnerstag, 10. März um 13:15 Uhr in der Aula des Goldenberg Europakollegs statt. Die beteiligten Schüler*innen freuen sich über viele Zuschauer*innen! ... weiterlesen ...

Parametrisierung und EMV-Messungen an einem Frequenzumrichterantrieb

Lernfeldarbeit "Industrie 4.0" in Mechatronik

Die Oberstufe der Mechatronik-Azubis arbeitet aktuell an Lernfeld 11, Industrie 4.0. Klassenlehrer Dr. Peter Schneider erläutert die Bedeutung des Lernfeldes für seine Schüler*innen: "Frequenzumrichterbetriebene Drehfeldmaschinen besitzen für viele Antriebsprobleme wie z.B. elektrische Fahrzeugantriebe, Werkzeugmaschinen oder Roboter bereits jetzt eine sehr große Bedeutung. Diese wird im Zuge der technologischen Transformationen im Rahmen von Industrie 4.0 noch deutlich zunehmen."

Gründe hierfür sind: ... weiterlesen ...

24. Ausbildungsbörse unter erschwerten Bedingungen

Reger Besucherandrang trotz strenger Coronaregeln

Hürth. Ein großer Stein fiel Samstagabend allen Beteiligten vom Herzen: Die 24. Ausbildungsbörse der Stadt Hürth hatte als Präsenzveranstaltung stattfinden können unter strengen Coronamaßnahmen wie verpflichtendem Schnelltest, umständlichen Einbahnstraßensystem und fehlenden Verpflegungsmöglichkeiten. Und trotzdem war das mehrheitliche Fazit am Ende des Tages: Das hat sich gelohnt!

Denn nach der Zwangspause im letzten Jahr aufgrund der Pandemie wissen die Lehrkräfte und Ausbilder und Ausbilderinnen im schulischen und dualen Bildungsbereich: Gerade in diesem Jahr ist der Beratungsbedarf bei Jugendlichen enorm groß. Die beiden Coronajahre haben den Schülern in der 9. und 10. Klasse die berufliche Orientierung erheblich erschwert. Die Informationen an den Ständen der Aussteller aus Industrie und Handwerk sowie die Beratungen durch die Bildungsgänge des Goldenberg Europakollegs waren daher sehr gefragt. Die beiden Schulstandorte bieten Kurse mit den Schwerpunkten Gestaltung oder Maschinenbau in Hürth und Chemietechnik in Wesseling an.

Den Vorteil einer Schullaufbahn an einem Berufskolleg erklärt die stellvertretende Schulleiterin Kerstin Kurth, zuständig für die Schulberatung: „Bei uns am Berufskolleg fangen alle weiterqualifizierenden Bildungsgänge in Klasse 11 an, das bedeutet, dass sich alle Klassen neu zusammenfinden. Zu uns kommen Schülerinnen und Schüler von allen Schulformen – vom Gymnasium, über Gesamtschule und Realschule bis zur Hauptschule.“ Dabei spielt die vorherige Schule keine Rolle am Goldenberg Europakolleg, denn, so Kurth, „für alle Schüler ist es neu und für viele auch ausschlaggebend, dass bei uns dem berufsbezogenen Unterricht eine große Bedeutung zukommt. Und zwar sowohl im theoretischen Unterricht als auch im Praxisanteil, der in den schuleigenen Werkstätten, Laboren, Ateliers, PC-Räumen und teilweise sogar bei unseren Partnern im europäischen Ausland stattfindet.“

Praxisunterricht erleichtert spätere Berufswahl ... weiterlesen ...

Online-Azubi-Finder-Portal azufi

Berufliche Orientierung an der Schule
Die StuBos aus dem Rhein-Erft-Kreis trafen sich im Januar am Nell-Breuning-Berufskolleg in Frechen mit der KommKo (kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf). StuBos sind Lehrkräfte, die sich um die Organisation des gesamten Programmes zur Beruflichen Orientierung an der Schule kümmern. Ziele der Veranstaltung waren der Erfahrungsaustausch sowie die Vorstellung des kostenfreies Online-Azubi-Finder-Portals „Azufi“.

Bei Azufi wird der Bewerbungsprozess umgedreht – die Betriebe bewerben sich bei den Jugendlichen. Das Ganze läuft folgendermaßen ab: Die Schüler*innen erstellen ein Profil mit Foto, persönlichen Daten, Lebenslauf, Zeugnissen, ggf. Video und Ausbildungsberufswunsch bzw. Berufsfeld. Der Datenschutz der Schüler*innen ist gewährleistet, denn die Kontaktaufnahme ist zunächst anonym. Die Betriebe sehen lediglich den Berufswunsch und den Wohnort. Das Unternehmen „bewirbt“ sich dann bei den Schüler*innen und erst bei Interesse werden die Kontaktdaten freigegeben. Die App, die in der Presse schon als „Tinder für die Ausbildungssuche“ beschrieben wurde, wird immer bekannter. Mehr und mehr Betriebe, Schulen und Schüler*innen interessieren sich dafür. Lehrer*innen können sich auch ein Profil anlegen - Zugriff auf Schüler*innendaten erhalten sie auch erst nach einer Bestätigung.

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