Comenius-Schulpartnerschaft

Besuch der Lehrer aus Bari Februar 2012

Partnerschule aus Bari zu Besuch in Wesseling

Wesseling/Bari. Die Aufregung steigt, die letzten Vorbereitungen am Goldenberg Europakolleg  werden getroffen –  Mitte April erwartet die Unterstufe der Höheren Berufsfachschule für Labor- und Verfahrenstechnik (BFTU) 12 Schüler der Partnerschule Ipsia Santeramo aus dem italienischen Bari. Seit im vergangenen Jahr die Europäische Union das Comenius-Programm für eine Dauer von zunächst zwei Jahren bewilligte, bereiten sich die Schüler und Lehrer auf den Austausch vor. Seit Beginn des Schuljahres lernen die angehenden Verfahrenstechniker bei Lehrerin Dagmar Scherrers Italienisch; und das laut der Sprachenexpertin mit großem Erfolg und viel Freude: „Die Schüler sind mit viel Spaß bei der Sache, die besten Voraussetzungen dafür, im Umgang mit Muttersprachlern schnell und routiniert fundierte Sprachkenntnisse zu erlangen.“

Bereits im Februar fand in Wesseling ein vorbereitendes Seminar für den Besuch mit Vertretern beider Schulen statt. Die Kommission der Ipsia Santeramo (Schulleiterin Maddalena Ragone, Englischlehrerin Paola Guarini, Chemielehrer Raphaele Lazazzara) besichtigte gemeinsam mit dem Wesselinger Chemie-Kollegen Michael Nehls und dem Ausbildungsleiter der Shell Rheinland Raffinerie Jürgen Mayer den Ausbildungsbereich des Shell-Standortes Wesseling. Die italienischen Kollegen zeigten sich beeindruckt vom Engagement seitens des Ausbildungsbetriebes und den Möglichkeiten, welche den Schülern bereitstehen.

Bildungsgangleiterin Jutta Ferner ist stolz darauf, den Besuchern ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm bieten zu können: „Inhaltlicher Schwerpunkt des Austausches mit der Ipsia Santeramo, deren naturwissenschaftliches Ausbildungs-Profil mit dem Wesselinger vergleichbar ist, werden die erneuerbaren Energien sein. Highlights wie Besuche beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Bergbaumuseums in Bochum, des Wasserkraftwerkes Heimbach und der Firma Solarworld  werden den Schülerinnen und Schülern beider Schulen in Erinnerung bleiben. Natürlich hat der Kollege  Michael Nehls bei der Planung den Spaßfaktor nicht außer Acht gelassen. Beim gemeinsamen Besuch des Phantasialandes und der Durchführung des Projektes „Bau von Solaröfen“ können Grundlagen für langlebige Freundschaften gelegt werden – nicht zuletzt im Hinblick auf den Rückbesuch unserer Schüler und Schülerinnen im September.“

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